Heimatverein-Moringen | Satzung
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Satzung

Neufassung 2017

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. Die Satzung bezieht in alle genannten Ziele und Aktivitäten des Heimatvereins den Grundsatz der Inklusion mit ein.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen HEIMATVEREIN NIEDERSACHSEN MORINGEN e.V.
Der Sitz des Vereins ist 37186 Moringen.
Gründungstag ist der 21.01.1921.
Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen unter VR-Nr.130132 eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze des Vereins

Zweck des Vereins ist, die Förderung der Heimatkunde und der Heimatpflege. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  1. Betrieb und Unterhaltung des Heimatmuseums in Moringen
  2. Besucherbetreuung mit Wissensvermittlung
      1. zur Stadt- und Regionalgeschichte
      2. zur archäologischen Geschichte
      3. zu den Lebenswelten des 18./19. und 20. Jahrhunderts
      4. zur Zeitgeschichte
  3. Themenführungen für Klassen der Moringer Schulen
  4. Sonderausstellungen und Leihverkehr mit anderen Museen
  5. Aufstellung des jährlichen Maibaumes, sowie des Weihnachtsbaumes
  6. Unterhaltung und Pflege der Anlage an der Ducksteinquelle und am Speckebrunnen
  7. Teilnahme am Moringer Weihnachtsmarkt, Veranstaltungen rund um das Heimatmuseum
  8. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral

§ 3 Gemeinnützigkeit, Mittelverwendung

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für den Verein tätige Mitarbeiter haben einen Aufwendungsersatzsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen nachweislich durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrkosten, Reisekosten, Porto und Telefon.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Ende des Jahres möglich.
  2.  Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden:
      • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen
      • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins
  3. Ein Ausschluss ist ebenso möglich, wenn ein Mitglied die Zahlung des Beitrages trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand schuldig bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern.
  4. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Höhe des Beitrages wird von der Jahreshauptversammlung festgesetzt.
  2. Der Beitrag ist jährlich im Voraus durch Bankeinzug an den Verein zu zahlen.
  3. Ehrenmitglieder sind auf Antrag von der Beitragspflicht befreit.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

§ 8 Die Jahreshauptversammlung

  1. Die Jahreshauptversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie findet einmal jährlich im 1. Quartal eines jeden Geschäftsjahres statt.
  2.  Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

§ 9 Zuständigkeit der Jahreshauptversammlung

  1.  Der Jahreshauptversammlung obliegt die
      1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
      2. Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer
      3. Entlastung des Vorstandes
      4. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
      5. Wahl der Kassenprüfer
      6. Festsetzung der Mitgliederbeiträge
      7. Änderung der Satzung
      8. Ernennung von Ehrenmitgliedern
      9. Auflösung des Vereines
      10. Anträge der Mitglieder
  2. Die in der Jahreshauptversammlung gefassten Beschlüsse sind in einer Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 10 Einberufung der Jahreshauptversammlung

  1. Mindestens einmal im Jahr soll eine Jahreshauptversammlung stattfinden. Die Einladung mit der Tagesordnung ist mit einer Frist von 2 Wochen in den Vereinskästen (am Heimatmuseum und neben Geschäftshaus Lange Straße/Ecke Neue Straße) auszuhängen. Zusätzlich kann der Termin in der Tageszeitung (z. Zt. HNA) bekanntgegeben werden.
    Nicht in Moringen wohnende Mitglieder werden postalisch eingeladen.
  2. Anträge an die Jahreshauptversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen 1 Woche vor der Versammlung dem Vorsitzenden schriftlich mit Begründung vorliegen. Der Vorstand kann noch während der Jahreshauptversammlung Dringlichkeitsanträge einbringen.

§ 11 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:
      • dem 1. Vorsitzenden
      • dem 2. Vorsitzenden
      • dem Kassenwart
      • dem Schriftführer und Pressewart

    Je zwei dieser Vertreter sind gemeinsam berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

  2. Zum erweiterten Vorstand gehören:
      • der Museumswart
      • der stellv. Kassenwart
      • der stellv. Schriftführer
      • der stellv. Museumswart
      • der Wart für Arbeitseinsätze der Männer
      • die Beauftragte für Einsätze der Frauen
  3. Die vorstehend aufgeführten Ehrenämter werden für die Dauer von zwei Jahren wie folgt gewählt, wobei die Inhaber jedoch bis zur Bestellung ihrer Nachfolger im Amt bleiben:
    In jedem geraden Kalenderjahr

      • der 1. Vorsitzende
      • der Kassenwart
      • der Museumswart
      • der stellv. Schriftführer
      • der Wart für Arbeitseinsätze
  4. In jedem ungeraden Kalenderjahr
      • der 2. Vorsitzende
      • der Schriftführer und Pressewart
      • der stellv. Museumswart
      • der stellv. Kassenwart
      • die Beauftragte für Einsätze der Frauen
  5. Eine Wiederwahl ist zulässig. Bei Personen des geschäftsführenden Vorstandes ist Personalunion ausgeschlossen.
  6. Scheidet eines der Mitglieder des Vorstandes während der Amtsperiode aus, beruft der Vorstand einen kommissarischen Ersatzmann. Bei der nächsten Mitgliederversammlung erfolgt dann eine Nachwahl für den Rest der Amtsperiode.

§ 12 Kassenprüfung

  1. Die Jahreshauptversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, von denen jährlich einer neu zu wählen ist. Zusätzlich ist in jedem geraden Kalenderjahr für die Dauer von zwei Jahren ein Ersatzkassenprüfer zu wählen, um eine ordnungsgemäße Kassenprüfung jederzeit sicherzustellen.
  2. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Die Wiederwahl ist nur einmal zulässig.
  3. Die Kassenprüfer erstatten der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 13 Abstimmungen und Protokolle

  1. Die Abstimmungen in den Versammlungen und Vorstandssitzungen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen. Bei den Vorstandswahlen auf Antrag durch Stimmzettel in geheimer Wahl. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters.
  2. Beschlüsse über Änderung der Satzung bedürfen zu ihrer Gültigkeit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen in einer Jahreshauptversammlung oder außerordentlichen Versammlung.
  3. Versammlungsverlauf und Beschlüsse sind vom Schriftführer in eine Niederschrift aufzunehmen. Das Protokoll ist vom Schriftführer und einem der Vorsitzenden zu unterschreiben.

§ 14 Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung hat der Vorstand

  • eine Geschäftsordnung
  • eine Ehrungsordnung

zu erlassen. Sie sind nicht Bestandteil der Satzung. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von zwei Drittel des Vorstandes beschlossen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.

§ 15 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Jahreshauptversammlung oder einer Versammlung mit einer Mehrheit von 90% der erschienenen Mitglieder aufgelöst werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Moringen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 16 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins am 24.03.2017 beschlossen worden. Sie tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.